Nach einem Jahr Verzicht sehnen sich viele nach Kultur und Gemeinschaft. Entsprechend groß war das Interesse am Dienstag, den 06.07.2021, an der Ortsbegehung und Informationsveranstaltung zum Projekt „Waldbühne“.


Foto: Christine Nahrgang

Rund 40 Personen kamen am verlängerten Dr. Weil-Weg beim „Alten Minigolfplatz“ zusammen, um sich über das Vorhaben „Waldbühne für kulturelle Veranstaltungen“ informieren zu lassen.
Unter den Interessierten befand sich ebenfalls der Bundestagskandidat Moritz Oppelt, was den CDU Stadtverband insbesondere freute. Nach einleitenden Worten des CDU Stadtrats und Fraktionsvorsitzenden Kurt Lenz begannen Michael Lutz, Stadtrat, und Boris Schmitt, Vorstand des TV Waibstadt, in Ihrer Funktion als Leiter der Abteilung „Kultur und Nachhaltigkeit“ des Turnvereins Waibstadt mit der Vorstellung.
Das umfassende Konzept sieht dabei nicht nur musikalische und kulturelle Veranstaltungen auf der Bühne selbst vor, sondern dehnt die Waldbühne zur Begegnungsstätte aus, die ebenfalls Platz für Schulklassen und Kindergartengruppen in Form eines Außenklassenzimmers bieten könnte. Weiterhin bietet das frei zugängliche Gelände die Möglichkeit zur Rast für Wanderer. Ergänzend zum bereits bestehenden Walderlebnispfad sowie zu einem im Aufbau befindlichen Stadtrundgang, werden analoge Schautafeln mit digitalen Elementen versehen. QR-Codes erlauben dabei die Nutzung des Smartphones, um sich mit Hilfe kurzer Clips über die Stadtgeschichte zu informieren.
Anschließend war Zeit, erste Fragen zu klären. Bedenken betrafen insbesondere eine mögliche Beeinträchtigung des Naturschutzes sowie die potentielle Lärmbelästigung durch Jugendliche, die das Gelände außerhalb von Veranstaltungen aufsuchen könnten.
Nach der Begehung vor Ort wurde die Vergangenheit des Areals sowie Zukunftsvisionen im Rahmen einer Powerpoint-Präsentation in der Gaststätte „Adler“ in Waibstadt visualisiert dargestellt. So soll der einstige Minigolfplatz erneut seiner ursprünglichen Funktion als Freizeitstätte zugeführt werden.
Sämtlichen Anregungen und Bedenken standen die verantwortlichen Abteilungsleiter offen gegenüber und nahmen diese an, um das Vorhaben im Sinne aller weiter entwickeln zu können. In der nächsten Zeit geht der Diskurs mit diversen behördlichen Vertretern, wie z.B. des Naturschutzes, weiter, um die Umsetzbarkeit des Vorhabens zu besprechen. Neue Erkenntnisse werden mit den Bürgerinnen und Bürgern zeitnah geteilt und erneut kritisch diskutiert.




Fotos: Christine Nahrgang

Foto: Markus Edinger

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